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Exklusive Geschichtsreise: Industriekultur in Brandenburg und Sachsen

Diese exklusive Tagesspiegel-Themenreisen haben wir mit unserem Kooperationspartner Compact Tours zusammengestellt. Reiseveranstalter im Sinne des Gesetzes ist compact tours incentives und incoming GmbH, Oranienburger Str. 26, 10117 Berlin. Es gelten die AGB des Veranstalters.

Ihre Reiseauswahl:

Brandenburg und Sachsen

819 € p.P. im DZ (für Abonnenten)

Nicht-Abonnenten zahlen 869 € p.P. im DZ (EZ-Zuschlag: 80 €)

Bild: © Panthermedia

Schauplätze der Industriekultur

Begeben Sie sich auf eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit und Zukunft: das große Thema „Industriekultur“ beeinflusst alle Facetten unseres Lebens. Auf dieser Reise lernen Sie – durch zahlreiche Zeugen der Industriegeschichte aus Bergbau, Fahrzeugbau, Textilindustrie und vielen anderen Wirtschaftszweigen – die Industriekultur als Teil der Identität Brandenburgs und Sachsens kennen. Die Geschichte der Industrialisierung kann man vielfältig in der Lausitz erleben. Spannend sind die unmittelbaren Verflechtungen mit
Berlin. Denn ohne Brandenburger Ressourcen wäre die rasante Entwicklung Berlins zur Metropole undenkbar gewesen. Entdecken Sie neue Orte und erfahren Sie interessante Geschichten.

Tag 1: Brikettfabrik Louise, Kunstgussmuseum Lauchhammer und F 60

Am Morgen fahren Sie ab Berlin ZOB mit einem modernen Reisebus in den südbrandenburgischen Elbe-Elster Kreis und besuchen ein faszinierendes technisches Denkmal und den 1. Höhepunkt der Reise: Die „Louise“, idyllisch inmitten grüner Wälder zwischen Bad Liebenwerda und Doberlug-Kirchhain gelegen, ist die älteste Brikettfabrik Europas und  erlebbare Technikgeschichte zum Anfassen und Staunen! Mehr über Historie und Technologie erfahren Sie bei einer Fabrikführung. Nach dem Mittagsimbiss reisen Sie nach Lauchhammer, das einst als „kunsttechnischer Wallfahrtsort“ galt. Die Gießer aus Lauchhammer wurden als die besten der Welt bezeichnet. Sie besuchen das Kunstgussmuseum, das mit wunderschönen Objekten in ein glorreiches und weitgehend unbekanntes Kapitel Lausitzer Industriekultur entführt. Die Sammlung des Museums besteht u.a. aus einem historischen Fundus mit etwa 2800 Reliefs und Modellen aus Gips und Metall. In ganz Deutschland gibt es nichts Vergleichbares. Der „liegende Eiffelturm der Lausitz“, das Besucherbergwerk Abraumförderbrücke F60 ist zweifellos das spektakulärste Relikt des Braunkohletagebaus in der Lausitz, die größte bewegliche Maschine der Welt und damit ein weiterer Höhepunkt Ihrer Zeitreise. Nach der geführten Besichtigung fahren Sie nach Cottbus ins gebuchte Hotel wo Sie zu Abend essen und übernachten.

 Tag 2: Apothekenmuseum und Bildende Kunst Cottbus, Bandweberei in Großröhrsdorf 

Am Morgen öffnet das einzige Apothekenmuseum Brandenburgs in der 400 Jahre alten Löwen-Apotheke am Altmarkt für Sie die Türen. Hier nehmen Sie nicht nur im Kräutergarten viele aromatische Gerüche wahr, Sie erfahren auch Neues über Kräuter, Parfüm, Drogen und Gifte und die Geschichte der Apotheke. Im Anschluss besuchen Sie ein Industriedenkmal des 20. Jahrhunderts:  Im ehemaligen Dieselkraftwerk befindet sich heute ein Teil des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst. Es ist der Publikumsmagnet für Kunstfreunde, Architektur- und Technikliebhaber geworden. Bevor die Reise ins sächsische Großröhrsdorf geht, haben Sie über Mittag Zeit zur freien Verfügung im Zentrum von Cottbus. Mitte des 19. Jahrhunderts avancierte Großröhrsdorf zu einem Zentrum der Band- und Gurtweberei, einem Spezialgebiet der Textiltechnik. Im Technischen Museum der Bandweberei erleben Sie die Geschichte vom 17. Jh. bis in die Gegenwart mit Vorführungen an funktionstüchtigen historischen Maschinen. Freuen Sie sich auf eine hochinteressante Führung über die Entwicklung der Bandweberei vom einfachen Handwebstuhl von 1680 bis zum modernen Webautomaten und auf Einblicke in die Vielfalt historischer Bänder, Bandmuster und Konfektionsartikel. Weiterreise in Ihr ****Hotel in Chemnitz, Abendessen und Übernachtung.

Tag 3: Horch Museum Zwickau, Villa Esche und Sächsisches Industriemuseum Chemnitz

Lassen Sie sich faszinieren von den Blechträumen der Zwickauer Automobilbaukunst: Hier wird die Autogeschichte lebendig – von DKW, Horch, Wanderer, Audi (Auto Union) bis hin zu Trabant und VW. Erkunden Sie das Museum nach Ihren Vorlieben mit einem Audioguide. Anschließend fahren Sie zurück nach Chemnitz, um dort nach einem Mittagsimbiss im Rahmen einer Führung die Villa Esche zu besichtigen. Die 1903 von Henry van de Velde für die Familie des Chemnitzer Strumpffabrikanten Esche entworfene Jugendstilvilla gilt als Baudenkmal von europäischem Rang. Ganz in der Nähe befindet sich in der ehemaligen Gießerei Escher AG das Sächsische Industriemuseum. Chemnitz und Umgebung waren für die Entwicklungen in der Automobilindustrie, im Werkzeug-, Büro und Textilmaschinenbau prägend – das und noch viel mehr über die wechselhafte Geschichte von Sachsens Wirtschaft erfahren Sie während einer Führung. Abendessen und Übernachtung im Hotel in Chemnitz.

Tag 4: Gartenstadt Marga, Tagebau Welzow-Süd und Rückfahrt nach Berlin

Abreise aus Chemnitz und Fahrt ins brandenburgische Senftenberg zum Besuch der ersten deutschen Gartenstadt Marga, einer Wohnsiedlung für die Arbeiter der Ilse Bergbau AG. Lassen Sie sich die Geschichte der Gartenstadt während einer Führung erzählen und entdecken Sie das Kleinod, das auf dem Reißbrett entworfen und zwischen 1907 und 1915 gebaut wurde. Ein Bergmannsimbiss in historischer Umgebung auf Gut Geisendorf mit Blick auf die Bergbaufolgelandschaft stärkt Sie für das dann folgende Erlebnis: In Welzow, so heißt es, endet die Welt 200 Meter hinter dem letzten Haus – dann kommt die Abbruchkante und dahinter der Braunkohletagebau Welzow-Süd. Sie fahren in den aktiven Tagebau Welzow Süd, mit Ausstieg am Vorschnittbagger, auf der Arbeitsebene der F60 und am Kohleflöz. Zum Ende Ihrer Reise macht die Führung „Kohle, Sand und Bergmannshand“ den gewaltigen Tagebau erlebbar und zeigt hautnah den Wandel der Energieregion Lausitz. Für diese Tour benötigen Sie festes, geschlossenes Schuhwerk. Rückfahrt nach Berlin (ZOB), Ankunft gegen 18 Uhr.

Reiseleistungen:

• Fahrt im modernen Reisebus ab/bis Berlin ZOB
• 1 Übernachtung inkl. Halbpension im 4* Radisson Blu Cottbus
• 2 Übernachtungen inkl. Halbpension in 4* Hotels (Chemnitzer Hof/Hotel an der Oper)
• 3 Mittagsimbisse
• Fabrikführung in der Brikettfabrik Louise
• Eintritte und Führungen: Kunstgussmuseum Lauchhammer, F60 – Der liegende Eifelturm, Apotheken Museum, Landesmuseum für Moderne Kunst, Technisches Museum der Bandweberei, Horch Museum Zwickau
• Sonderführung im Sächsischen Industriemuseum
• Führung in der Villa Esche und im Henry van de Velde Museum
• Führung in der Werksiedlung Gartenstadt Marga
• Ausflug in den aktiven Tagebau Welzow inkl. Führung
• Reiseleitung ab/bis Berlin

Reisetermine 2022:

• 30. August – 02. September
• 13. September – 16. September

Reisetermin 2023:

• 25. April – 28. April

Persönliche Beratung und Anmeldung:
Telefon (030) 29 02 11 63 24

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