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Von Greifswald nach Usedom: Eine geführte Radreise an die Ostsee

Diese exklusive Tagesspiegel-Themenreise haben wir mit unserem Kooperationspartner M-tours Live zusammengestellt. Reiseveranstalter im Sinne des Gesetzes ist M-Tours Erlebnisreisen GmbH, Große Straße 17-19, 49074 Osnabrück. Es gelten die AGB des Veranstalters.

Ihre Reiseauswahl:

Von Greifswald nach Usedom

1.389 € p.P. im DZ (für Abonnenten)

Nicht-Abonnenten zahlen 1.439 € p.P. im DZ (EZ-Zuschlag 310 €)

Bild: © PantherMedia / Randolf Berold

Eine geführte Radreise an die Ostsee

Die erste Tagesspiegel-Rad-Leserreise führte uns 2020 nach Schwerin, Wismar und Barth. Sie gefiel allen Teilnehmern so gut, dass ein zweiter Etappen-Teil entwickelt wurde, der uns im Jahr 2022 nach Rügen führte. Nun ist der dritte Teil der “Ostsee-Trilogie” geplant und sorgfältig erkundete Fahrradwege führen uns von Greifswald zur Sonneninsel Usedom bis nach Swinemünde. Wechselnde Perspektiven, Naturerlebnisse, gemütliche Freiluftbuffets und entspanntes Radfahren in geselliger Runde werden mit kleinen naturkundlichen Exkursionen und gelegentlichem Kunstgenuss verknüpft. Die Altstadt der Hansestadt Stralsund, die 42 Kilomenter lange Ostseeküste Usedoms, die Boddenlandschaft, der Peenestrom mit Achterwasser und dem Stettiner Haff, die Kaiserbäder Usedoms und verschiedene Naturschutzgebiete ergeben wieder eine intensive, abwechslungsreiche Erlebnisreise per Rad. Immer dabei ist der komfortable Reisebus mit Radanhänger und natürlich unser Radreiseführer, der die teilweise abgelegenen (Geheim-)wege kennt.

Tag 1:
Anreise & Greifswald

Um 08.30 Uhr treffen Sie die Mitradelnden am Bahnhof Berlin-Südkreuz und lernen Ihre Radreiseleitung kennen. Die Räder werden in einem speziellen Fahrradanhänger sicher verstaut und gegen 09.00 Uhr beginnt die Fahrt Richtung Norden. Bereits heute am ersten Tag und nach nur 210 Buskilometern steigen wir zum ersten mal auf die Fahrräder und starten unsere erste Radtour. Wir verbinden das Ausladen mit einem kleinen Imbiss, bevor uns die Route in
einem nordwestlichen Bogen in die Altstadt von Greifswald führt. Ab Jarmen geht es zunächst durch das Naturschutzgebiet Peenetal und durch einsame, teilweise landwirtschaftliche Flächen. Wir durchfahren kleine, idyllische Dörfer und gelangen schließlich in die alte Hansestadt Greifswald. Hier beziehen wir unsere Zimmer im familiär geführten „Hotel am Dom“, welches für die nächsten 2 Nächte eine ruhige und zentrale Unterkunft für uns bieten wird. Zum gemeinsamen Abendessen sind es wenig Schritte und wir lassen den Anreisetag im Braugasthaus Störtebeker gesellig ausklingen.

(ca. 40 Rad-KM)

Tag 2:
Greifswald & Wolgast

Nach dem Frühstück bringt uns eine kleine Stadtrundfahrt per Rad die Geschichte und Zukunft von Greifswald näher, bevor es nach einer kleinen Kaffeepause um die Dänische Wiek ins Ostseebad Lubmin geht. Hier lassen wir uns wieder ein kleines Freiluftbuffet schmecken. Wenige Kilometer weiter entdecken wir dann das Innere eines Kernkraftwerksblocks: Der Block 6 des ehemaligen Kernkraftwerks Greifswald stand 1990 kurz vor der Fertigstellung, als der Beschluss gefasst wurde, die gesamte Anlage stillzulegen. Er enthielt nie Kernbrennstoff und gibt uns heutzutage die einmalige Gelegenheit, ein Kraftwerk russischer Bauart zu besichtigen. Der Peenestrom macht hier Usedom zur Insel und wir radeln später am westlichen Ufer Richtung der alten Herzog-Residenzstadt Wolgast. Aufgrund ihrer Lage wird die Stadt auch als „Tor zur Insel Usedom“ bezeichnet, zudem ist sie für ihr erhaltenes historisches Zentrum mit vielen Baudenkmälern und der Peene-Werft bekannt. Das Historische Rathaus bildet den Kern der Wolgaster Altstadt auf mittelalterlichem Grundriss. Unsere Radtour endet am 1997 eröffneten Museumshafen im südlichen Teil der sogenannten Schlossinsel im Peenestrom. Er ist einer der wenigen seiner Art in Deutschland und dient nicht mehr dem regulären Schiffsverkehr. Im Hafen liegt mit dem Eisenbahnfährschiff „Stralsund“ die älteste Dampffähre Europas. Hier finden wir auch die, mit knapp 250 Metern Länge, Wolgaster Peenebrücke. Sie ist die größte Waagebalken-Klappbrücke Deutschlands und verbindet über die Schlossinsel das Festland mit der Insel Usedom. Per Bus geht es später zurück nach Greifswald, wo der Abend für eigene Erkundungen zur Verfügung steht.

(bis zu 40 Rad-KM)

Tag 3:
Usedom
Mit gepackten Koffern verlassen wir nach dem Frühstück Greifswald per Reisebus und sitzen nach kurzer Fahrt schon wieder im Fahrradsattel. Auf gehts jetzt nach Usedom. „Man hat Ruhe und frische Luft und diese beiden Dinge wirken wie Wunder und erfüllen Nerven, Blut und Lungen mit einer stillen Wonne.“ Diese Zeilen schrieb Theodor Fontane 1863 auf Usedom an seine Frau Emilie. Die Insel Usedom, mit 445 Quadratkilometern die zweitgrößte Insel Deutschlands, ist nach Messungen des Deutschen Wetterdienstes mit durchschnittlich rund 2.000 Sonnenstunden im Jahr zugleich eine der sonnigsten Urlaubsregionen Deutschlands. Wir genießen die Radtour über die Insel, die uns zunächst nach Peenemünde führt. Auf einer „historischen Rundfahrt“ erhalten wir einen Überblick zu den Anlagen der damaligen Raketenforschung. Binnen weniger Jahre entstand hier ein Industrie- und Forschungskomplex für Entwicklung
moderner Waffen. Wichtigstes Ziel war die Entwicklung der Mittelstreckenrakete „V2“. Nach der etwas düsteren Geschichtseinheit durchradeln wir am Nachmittag, immer wieder mit Blicken auf herrliche Strände, ansehnliche Villen aus der Kaiserzeit und schmucke Seebrücken, die Ostseebäder Karlshagen und Zinnowitz, bevor wir das Hotel Upstalsboom in Seebad Heringsdorf erreichen. Vom feinsandigen Strand trennt nur ein Fuß/Radweg und ein Dünengürtel das Hotel, in dem wir für die kommenden drei Nächte logieren. Nach einem langen, erlebnisreichen Tag genießen wir später ein feines Abendmenü im Hotelrestaurant.

(ca. 65 Rad-KM)

Tag 4:
Swinemünde

Falls Sie angesichts von Strand und Sonne heute lieber privat die Insel Usedom genießen möchten, bietet sich dieser Tag für individuelle Unternehmungen an. Ansonsten besteigen wir wieder die Räder und direkt vom Hotel radeln wir los, entdecken einen phantastischen Ausblick über Insel und Ostsee von einem tollen Baumwipfelpfad, machen einen Besuch im Wisentpark und machen eine Stippvisite in Polen. Hier lassen das Fort Zachodni und das Fort Gerhard in eine Zeit zurückblicken, als die Svine-Mündung noch stark befestigt gegen Dänen und Schweden gesichert werden musste. An der modernen Küstenpromenade Swinemündes geht es dann später zurück nach Heringsdorf. Hier steht der restliche Tag für eigene Erlebnisse zur Verfügung. Je nach Wetter bleibt noch etwas Zeit für einen Strandspaziergang und/oder einen ausgiebigen Saunabesuch.

(ca. 50 Rad-KM).

Tag 5:
Bansin, Schifffahrt & Inselrundfahrt

In Bansin besteigen wir heute mit den Rädern ein Ausflugsschiff, um eine neue Perspektive vom Meer aus zu entdecken: Steilküste, lange Sandstände, den höchsten Berg Usedoms, nette Seebrücken und das weite Meer. Das Schiff bringt uns bis zum idyllischen Ostseebad Koserow. Hier besteigen wir wieder die Räder und fahren durch das Naturschutzgebiet Wockninsee zum Usedomer Gesteinsgarten. Wir bekommen tiefe Einblicke in die landschaftsformende Eiszeit und treffen auch auf Gestein, welches mit dem Eis aus Norwegen kam. Auch die Bockwindmühle bei Pudagla, der Glaubensberg (stolze 38 m.ü.d.M) mit einem schönen Blick auf das Achterwasser und den Schmollensee sowie das Örtchen Benz liegen auf der Route. Dem Charme des kleinen ruhigen Ortes – ganz das
Gegenteil der lebhaften Seebäder – erlagen schon berühmte Maler wie Lyonel Feininger oder Otto Niemeyer-Holstein. Ein Geheimtipp für Kunstfreunde ist die kleine Renaissance-Kirche mit ihrem sehenswerten Altar und der reichen Deckenmalerei der Kassettendecke. Direkt nebenan präsentiert das Kunst-Kabinett Usedom wechselnde Ausstellungen. Zurück in Heringsdorf wird es bei geeignetem Wetter direkt am Hotel und bei offenem Feuer unter freiem Himmel ein rustikales Abschieds-Abendessen geben.

(ca. 35 Rad-KM)

Tag 6:
Abschiedstour & Heimreise

Nach dem Frühstück und Check-Out steigen wir noch einmal auf die Fahrräder in Richtung Süd-West zum Usedomer See. Mit der Fähre geht es von Karmin nach Kamp. Es handelt sich hier um eine umweltfreundliche Personen- und Fahrradfähre, die vollelektrisch mit Ökostrom nachgeladen wird. Mit ihr erreichen wir wieder das Festland und bei einem letzten Picknick werden die Räder verladen und gegen 15.00 Uhr startet der Bus in Richtung Hauptstadt. Gegen 18.00 Uhr erreichen wir wieder den Bahnhof Berlin-Südkreuz – im Gepäck viel frische Luft, anregende Gespräche, neue Landschaften und Erinnerungen – den Abschluss unserer Ostsee-Trilogie.

Programmänderungen aus witterungsbedingten und organisatorischen Gründen vorbehalten!

Reiseleistungen:

● Fahrt im modernen 4-Sterne-Fernreisebus inklusive schonendem Fahrrad- und Gepäcktransport ab/bis Berlin Südkreuz
● Erfahrene Rad- und Reiseleitung und Pannenassistenz
● 6 bestens erkundete Radtouren laut Programm u.a. „Block 6“ Greifswald, Schifffahrt, Baumwipfelpfad und Wisentpark
● 2 Übernachtungen mit Frühstück im Hotel “Am Dom” in Stralsund
● 3 Übernachtungen mit Frühstück im Hotel Upstalsboom in Heringsdorf
● 3 x Picknick an reizvollen Orten
● 3 x mehrgängige Abendessen inkl. Abschiedsabendessen am Lagerfeuer
● alle Transfers/Fährfahrten laut Programm
● Nutzung des Schwimmbad- und Wellnessbereiches im Hotel Upstalsboom

Leihräder auf Anfrage.

Reisetermin 2024:

23. – 28. Juni

Persönliche Beratung und Anmeldung:
Telefon (030) 29 02 11 63 31

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