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Lebendige Romantik in Würzburg und Mainfranken

Diese exklusive Tagesspiegel-Themenreise haben wir mit unserem Kooperationspartner M-tours Live zusammengestellt. Reiseveranstalter im Sinne des Gesetzes ist M-tours Live Reisen GmbH, Puricellistraße 32, 93049 Regensburg. Es gelten die AGB des Veranstalters.

Ihre Reiseauswahl:

Würzburg und Mainfranken

899 € p.P. (für Abonnenten)

im Doppelzimmer für 5 Tage, Nicht-Abonnenten zahlen 949 € p.P. im DZ (EZ-Zuschlag: 170 €)

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Exklusive Kultur- und Weinreise

„Franken ist ein gesegnetes Land“
Goethe: „Götz von Berlichingen“

Würzburg als eine der schönsten Städte Deutschlands, verfügt mit der beherrschenden Festung Marienberg und des UNESCO-Welterbes seiner Residenz auch über den berühmten Dom des Heiligen Kilian. Dazu drei einzigartige historische Weinkeller seiner jahrhundertealten berühmten deutschen Weingüter. Unter insgesamt 15 Nobelpreisträgern lehrte und forschte auch Physik-Professor Wilhelm Conrad Röntgen, der hier vor 125 Jahren die nach ihm benannten Strahlen entdeckte. Gemeinsam mit Jochen Freihold, mehrfach ausgezeichneter Weinbuchautor und langjähriger Direktor des Fränkischen Weinbauverbandes, Journalist, Musikveranstalter und einer der aktiven Gründerväter des modernen fränkischen Weintourismus erkunden wir Würzburg, die Romantische Straße, die Volkacher Main-schleife, Bad Kissingen und das westliche Steigerwald-Vorland.

Ihr Reisebegleiter: Jochen Freihold

Jochen Freihold hat exklusiv für den Tagesspiegel das Programm entwickelt und wird mit seinen reichen Kenntnissen und Erfahrungen die Reisen begleiten.

Tag 1:
Anreise und Rundfahrt Würzburg
Am frühen Morgen starten Sie Ihre Fahrt im komfortablen Reisebus in Richtung Würzburg. Nach Ihrer Ankunft am Main machen Sie eine kleine Übersichtsfahrt, bei der Sie erste Eindrücke der Barockstadt Würzburg sammeln können. Bezug der Zimmer im historischen Best Western Premier Hotel „Rebstock“, dem ersten Haus am Platz und Ihre kleine Residenz in Würzburg. Sie erleben von Beginn an die Wohlfühl-Atmosphäre eines familiengeführten FirstClass-Hotels und seiner aufmerksamen Mitarbeiter. Nach einer – wahlweisen – Vorstellung der Gäste folgt ein gemeinsames Abendessen und Ausblick auf die kommenden Erlebnistage.

Tag 2:
Würzburger Highlights
Nach dem Frühstück geführte Busfahrt zur mittelalterlichen Festung über der Stadt. Rundgang durch die eindrucksvollen Wehranlagen, Innenhof mit der 706 geweihten Marienkirche als ältester christlicher Kirche rechts des Rheins und kunstvoll angelegtem Fürstengarten mit herrlichem Ausblick auf die Stadt und die weltbekannte Weinbergslage des Würzburger „Steins“. Es folgt der Besuch des Landesmuseums für Franken und seiner weltweit größten Riemenschneider-Sammlung. Zurück in der Stadt besichtigen Sie das Original-Labor Wilhelm Conrad Röntgens, seinerzeit Leiter des Physikalischen Instituts der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Hier entdeckte er 1895 jene X-Strahlen in ihrer fortan bahnbrechenden Bedeutung. Kurzer Transfer zum Juliusspital. Fürstbischof Julius Echter hatte 1576 die gemeinnützige Stiftung gegründet. Das zugehörige, inzwischen zweitgrößte deutsche Weingut ist Teil einer segensreichen Stiftung mit Krankenhaus, Weinbau, Landwirtschaft, Pfarrei, Altenheim und Palliativstation. Die 180 Hektar Weinbergsbesitz des Juliusspitals befinden sich in den renommiertesten Weinbergslagen Frankens. Sie tragen mittels ihres Ertrages zur Finanzierung der sozialen Aufgaben der Stiftung bei. Sie besichtigen hier die historischen Weinkeller, genießen kleine Kostproben ihrer herausragenden Weine und eine typisch fränkische Winzerbrotzeit. Nach kurzem Gang durch die lebhafte Würzburger Innenstadt erreichen Sie das versteckt gelegene Lusamgärtlein am Neumünsterstift. Hier begrüßt Sie der stilecht gewandete Herr Walther von der Vogelweide als berühmtester deutscher Troubadur des 13. Jahrhunderts über seiner überliefert letzten Ruhestätte mit Gedicht und höfischem Gesang. Wenige Schritte weiter erwartet Sie das berühmte, 700 Jahre alte Weingut des Bürgerspitals zum Heiligen Geist in seiner Verknüpfung von Tradition und Fortschritt. Mit seinen 120 Hektar in Spitzenlagen vor allem in und um Würzburg ist es nicht nur eines der größten Weingüter Deutschlands, sondern auch Ursprung des heutzutage international geschützten Bocksbeutels. Dieser stellt als Flaschenoriginal spätestens seit 1728 das einzigartig offizielle Symbol des Frankenweins dar. Sie besichtigen innerhalb der historischen Keller jenen alten Bocksbeutel, gefüllt mit jenem „Jahrtausendwein“ des denkwürdigen Jahrgangs von 1540. Dem ältesten erhaltenen Trinkwein der Welt. Zum Abschluss laden die Bürgerspital-Weinstuben zum abendlichen Menü. Seitens der Stadt Würzburg wird Sie Tourismus-Direktor Björn Rudek mit einem kleinen Präsent offiziell willkommen heißen.

Tag 3:
Fränkisches Weinland
Ihr heutiger Tagesausflug führt Sie von Würzburg aus entlang der bekannten Romantischen Straße entlang des Mains vorbei an pittoresken, wie namhaften, häufig von mittelalterlichen Toren und Mauern bewehrten Städtchen und Winzergemeinden. Beginnend bei Randersacker und Eibelstadt erreichen wir das weithin bekannte und als Künstlerdorf gerühmte Sommerhausen. Das von dem Berliner Regisseur und Schauspieler Luigi Malipiero nach Kriegsende begründete Torturmtheater galt nicht nur bald als kleinstes Zimmertheater Deutschlands, sondern machte sich in den 60er und 70er Jahren auch als Spielstätte der internationalen Schauspiel-Avantgarde einen überregional klingenden Namen. Regisseur Veit Relin und seine unvergessene Frau Maria Schell verstärkten diese Effekte. So steht Sommerhausen beispielhaft für Wein, Kunst und Kultur. Vom Theater über Kunsttage, Konzerte, Lesungen Weinfeste, Töpfer- bis Sternerestaurant und einem der stimmungsvollsten Weihnachtsmärkte an den Adventswochenenden. Man gibt sich die Ehre und erwartet Sie zu einem Empfang im Rathaus. Auf der Weiterfahrt weitere unterhaltsame Details zu Ochsenfurt, Frickenhausen, Gärtnerdorf Segnitz, Marktbreit, Sulzfeld mit seiner erhaltenen Mittelalter-Befestigung und Meterbratwurst, Kitzingen als Weinhandelsmetropole und Bayerns größter Winzergenossenschaft, wie beschwipstem Falterturm und Deutschem Fastnachtsmuseum. Das türmereiche Mainbernheim verkündet bereits die Silhouette des Schwanbergs mit seinen bekannten Weinbergslagen von Iphofen und Rödelsee. Auch hierzu gibt es viele unterhaltsam alte und neue Geschichten zu erzählen. Iphofen („Wein, Gips und Holz, sind Iphofens Stolz“) grüßt und die Winzergemeinde Rödelsee und ihr „Küchenmeister“ ehren Sie mit Musik und einem honorigen Bürgermeister-Empfang. Sie werden unterdessen stilvoll erwartet in Castell, dem ältesten und einem der bedeutendsten privaten Weingüter Frankens, wie des deutschen Hochadels. Auf das Jahr 1224, fast 800 Jahre, geht der Weinbau des heutigen Fürstlich Castell’schen Domänenamts zurück. 1659 pflanzte man hier die ersten Reben der fränkischen Leitsorte des Silvaners. 1774 gründeten die Castell die älteste bestehende Privatbank Bayerns. Übrigens stammt der heutige Hohenzollern-Chef Prinz Georg von Preußen mütterlicherseits aus dem Hause Castell-Rüdenhausen. Man serviert zu Wein auch Kaffee und Kuchen. Zwei weitere Höhepunkte des Tages: Begrüßung durch den „Ratsherrn“ vor dem spätgotischen Rathaus der Wein- und Tourismusmetropole Volkach an der gleichnamigen Mainschleife. Dort gewährleisten Escherndorf, Nordheim und Sommerach als große und bedeutende Weinorte alljährlich hohe und höchste Weinqualitäten, vielfach auch international prämiert. Sie wandern die kurze Strecke hinauf zur Wallfahrtskapelle Maria im Weingarten. Drei kostbare Plastiken werden Sie kennenlernen, eine Pietà von 1370, eine Anna selbdritt um 1500 und als einen grandiosen Höhepunkt Tilman Riemenschneiders weltbekanntes – nicht zuletzt durch den spektakulären Raub von 1962 – Spätwerk der frei schwebenden Maria im Rosenkranz, entstanden 1521-24. Gegen 19.30 Uhr zurück im Würzburger „Rebstock“, steht der Abend zur freien Verfügung.

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Tag 4:
Kurmetropole Bad Kissingen & Abschlussabend
Die bekannteste Kurstadt Deutschlands ist spätestens seit dem 19. Jahrhundert, als Kaiser, Könige und Künstler hier weilten, zugleich eines der berühmtesten Weltbäder in Europa. Der speziell geführte Rundgang zur aktuellen UNESCO-Bewerbung vermittelt das Ambiente und die Vielfalt beeindruckender historischer Bauwerke. Voran der gepflegte Kurgarten und die größte europäische Wandelhalle. Dazu den Regentenbau als Wahrzeichen der Stadt. König Ludwig I. von Bayern hatte den Weg geebnet zur bald wachsenden internationalen Bedeutung Bad Kissingens. So weilte Kaiserin Elisabeth „Sisi“ von Österreich hier ab 1862 sechsmal zu Kuraufenthalten. Mit Zar Alexander II. von Russland samt Gefolge war Kissingen zum Modebad der europäischen Aristokratie aufgestiegen. Heute erfreut sich das ganzjährige Sport-, Wellness- und Kulturangebot großer Beachtung. Gleiches gilt inzwischen auch für neue klinische Wege zu individuell seelisch-mentaler Stabilität. Bei einer der versierten Brunnenfrauen erleben Sie ein originales Heilwasser-Tasting mit allen interessanten Erläuterungen zu unterschiedlichen Heilwassern und deren Entstehung. Im WeinWerk am idyllischen Rosengarten erwartet Sie die charmante Gastgeberin zu einem italienisch inspirierten Mittagessen in heiterer Atmosphäre. Eine weitere Überraschung bietet das Bismarck-Museum an der Oberen Saline. Während seiner 15 Kuraufenthalte vor 1890 hatte Reichskanzler Otto Fürst von Bismarck stets auch seinen Regierungssitz mit allen wichtigen Hofbeamten an die Fränkische Saale verlegt. Neben der immer noch original eingerichteten Wohnung des „Eisernen Kanzlers“ zeigt das Museum Bismarck als Staatsmann, Privatmann und Mythos. Es dokumentiert seine weitreichenden politischen Entscheidungen. Sie erfahren Informatives, wie Spannendes und Skurriles. Zurück nach kurzweiliger Fahrtzeit im Würzburger Hotel, besteht Gelegenheit zu Erfrischung und willkommener Erholung. Als Auftakt des Abends mit einem Fränkischen Festessen, modern und leicht interpretiert, bittet Sie die junge Jazz/Pop-Pianistin Christiane Dehmer zu einem Konzert eigener Kompositionen melodiöser Songs. Ihre Musik berührt, entspannt und macht Mut. Dehmer, selbst ausgebildet in Würzburg und Weimar, lehrt hauptberuflich an der renommierten Staatlichen Hochschule für Musik Würzburg.

Tag 5:
UNESCO-Welterbe Residenz, Staatlicher Hofkeller & Heimreise
Die Koffer sind gepackt und verstaut. Nach einem wiederum reichhaltigen, wie genussvollen Frühstück erwarten Sie zum Auftakt der Heimreise noch einige Glanzlichter Würzburgs: Das UNESCO-Weltkulturerbe Würzburger Residenz feiert 2020 seinen 300. Geburtstag der Grundsteinlegung. Sie gilt als größtes und zugleich schönstes Schloss des deutschen Barockzeitalters und ist das geniale Hauptwerk des Hofarchitekten Balthasar Neumann. Sie besichtigen Vestibül, Gartensaal und Treppenhaus mit dem weltweit größten Deckenfresko des berühmten Venezianers Giovanni Battista Tiepolo. Im großartigen Kaisersaal hat der Malerfürst zwei denkwürdige Ereignisse aus der Geschichte Würzburgs dargestellt. Gleichfalls Prunkstücke bilden Gartensaal, das glücklich wiederhergestellte Spiegelkabinett und die prächtige Hofkirche an einem der schönsten deutschen Barockgärten. Doch nicht genug der Pracht und dies zum Abschluss natürlich beim köstlichen, wie gehaltvollen Frankenwein. Der Freistaat Bayern empfängt Sie im schönsten und größten Hofkeller der Welt unter der Würzburger Residenz. Hunderte von Kerzen tauchen ihn in ein warmes, strahlendes Licht. Die Tradition des Staatlichen Hofkellers und seiner weitläufigen Kellergewölbe lässt sich bis auf das Jahr 1128 zurückverfolgen, als die Staufer Deutschland und weite Teile Italiens regierten. Doch das Fürstbistum Würzburg war unabhängig. Nehmen Sie Abschied mit dem „Lied der Franken“, der inoffiziellen fränkischen Landeshymne von 1859. Deren bekannteste erste Vers-Strophe lautet: „Wohlauf, die Luft geht frisch und rein. Wer lange sitzt, muss rosten. Den allerschönsten Sonnenschein lässt uns der Himmel kosten. Nun reicht mir Stab und Ordenskleid der fahrenden Scholaren. Ich will zur schönsten Sommerszeit ins Land der Franken fahren…“

Programmänderungen aus witterungsbedingten und organisatorischen Gründen vorbehalten!

Hinweis: Gruppengröße ca. 30 Teilnehmer, offizielle Maskenpflicht (Buseinstieg, Check-In etc.), Abstandsregeln von 1,5 Metern zu anderen Gästen während der Reise

Reiseleistungen:

• Fahrt im komfortablen Reisebus ab/bis Berlin Hauptbahnhof

• Reisebegleitung durch den ehemaligen Direktor des Fränkischen Weinbauverbandes Jochen Freihold

• 4 Übernachtungen im 4-Sterne Best Western Premier Hotel Rebstock in Würzburg

• Reichhaltiges Frühstücksbuffet

• Kleine Stadtrundfahrt durch Würzburg

• 3-Gang-Welcome-Menü am Anreisetag im Hotel

• Führung durch die Festung Marienberg

• Eintritt und Führung im Mainfranken-Museum

• Führung im ehemaligen Labor von Wilhelm Conrad Röntgen

• Mittagsimbiss in den Juliusspital-Weinstuben

• Stiftungsführung im Juliusspital mit Faßweinkeller mit 3er-Weinprobe

• Gedichte und Lieder mit Walther von der Vogelweide im Lusamgärtchen am Kiliansdom

• Besuch des Weingutes Bürgerspital mit „Ehrentrunk“ und Begrüßung durch den Tourismusdirektor der Stadt Würzburg mit kleinem Präsent

• 2-Gang-Abendessen in den Bürgerspital Weinstuben

• Tagesausflug entlang der „Romantischen Straße“ mit Empfang in Rödelsee mit der Weinprinzessin und Volkach mit Weinprobe, Besuch des Fürstlich Castell´schen Domänenamt mit Begrüßungsprosecco, Weinprobe und Kaffeetafel

• Besuch der Wallfahrtskapelle „Maria im Weinberg“

• Tagesausflug nach Bad Kissingen mit Stadtführung, Mittagessen und Heilwasserverkostung

• 4-Gang-Menü am Abschiedsabend mit Konzert der Pianistin Christiane Dehmer

• Eintritt und Führung durch das UNESCO Welterbe Würzburger Residenz

• Führung durch den Weinkeller der Residenz mit einem Glas Frankenwein

Reisetermine 2021:

• 28. Juli – 1. August
• 4. August – 8. August

Persönliche Beratung und Anmeldung:
Telefon (030) 29 02 11 63 31
Mo-Do: 10.00 – 15.00 Uhr, Freitag geschlossen.

Sollte sich die aktuelle Situation aufgrund von Covid-19 ändern, erhalten Sie alle notwendigen Informationen vom Reiseveranstalter. Auf die Umsetzung von Sicherheitskonzepten und Hygiene auf den Reisen wird geachtet.

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