Bran Castle, Romania. Place of Dracula in Transylvania, Carpathian Mountains, romanian famous destination in Eastern Europe © ecstk22 / stock.adobe.com

Rumäniens kulturelle Schätze entdecken – Bahnromantik und Weingenuss zwischen Bukarest, Siebenbürgen und den Karpaten

Diese exklusive Tagesspiegel-Themenreisen haben wir mit unserem Kooperationspartner Compact Tours zusammengestellt. Reiseveranstalter im Sinne des Gesetzes ist compact tours incentives und incoming GmbH, Dircksenstraße 40, 10178 Berlin. Es gelten die AGB des Veranstalters.

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Bahnromantik und Weingenuss zwischen Bukarest, Siebenbürgen und den Karpaten

Rumänien überrascht mit einer außergewöhnlichen Vielfalt an Landschaften, Kulturen und Traditionen. Auf dieser besonderen Rundreise entdecken Sie die lebendige Hauptstadt Bukarest, die Schlösser der ehemaligen rumänischen Königsfamilie und das reiche kulturelle Erbe Siebenbürgens mit seinen mittelalterlichen Städten und mächtigen Kirchenburgen. Historische Schmalspurbahnen führen durch das ursprüngliche Harbachtal und tief hinein in die Bergwelt der Maramureș. Begegnungen mit regionaler Küche sowie ausgewählte Wein- und Sektverkostungen runden die Reise genussvoll ab. Von Bukarest über Kronstadt, Hermannstadt und Schäßburg bis nach Maramureș und Klausenburg erleben Sie ein Rumänien zwischen europäischer Kulturgeschichte, lebendigen Traditionen und eindrucksvoller Natur.

Tag 1: Anreise nach Bukarest und Stadterkundung

Am Morgen fliegen Sie mit einem Linienflug von Berlin über Wien nach Bukarest. Nach Ihrer Ankunft am Mittag werden Sie von Ihrer örtlichen deutschsprachigen Reiseleitung und Ihrem Fahrer begrüßt. Nach dem Check-in im zentral gelegenen 4*-Hotel lernen Sie die rumänische Hauptstadt bei einer Stadtrundfahrt kennen. Sie sehen unter anderem den imposanten Parlamentspalast bei einem Fotostopp und einer Außenbesichtigung. Zu den weiteren Stationen gehören die neue orthodoxe Nationalkathedrale, die großen Boulevards im Norden der Stadt, der Triumphbogen sowie die traditionsreiche Calea Victoriei mit dem Rumänischen Athenäum, dem ehemaligen Königspalast und zahlreichen eleganten Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert. Bukarest wurde aufgrund seiner Architektur und seines kulturellen Lebens einst als „Paris des Ostens“ bezeichnet. Bei einem anschließenden Rundgang entdecken Sie die historische Altstadt. Zum Abschluss des ersten Tages erwartet Sie ein gemeinsames Willkommensabendessen mit Live-Musik im traditionsreichen Restaurant „Caru cu Bere“.

Tag 2: Schloss Peleș, Sektkellerei und Burg Bran

Nach dem Frühstück verlassen Sie Bukarest und fahren in Richtung Südkarpaten. Bereits auf dem Weg nach Sinaia eröffnet sich bei guter Sicht das Panorama der mächtigen Bergwelt. Sinaia, auch als „Perle der Karpaten“ bekannt, war einst bevorzugter Sommeraufenthalt der rumänischen Königsfamilie aus dem Hause Hohenzollern-Sigmaringen. Auf dem Weg zum Schloss passieren Sie den Kurpark mit seinem prachtvollen Casino. Mit Schloss Peleș entstand hier in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine der außergewöhnlichsten königlichen Residenzen Europas. Das Schloss wurde für König Karl I. von Rumänien errichtet. Bei einer Innenbesichtigung entdecken Sie die aufwendig ausgestatteten Räume mit ihrer bemerkenswerten Vielfalt unterschiedlicher historischer Stilrichtungen. Anschließend fahren Sie nach Azuga. In der ehemals königlichen Sektkellerei Rhein Azuga lernen Sie die traditionelle Herstellung nach der Methode der Flaschengärung kennen und verkosten ausgewählte Sekte. Auf dem Weg nach Schulerau legen Sie einen weiteren Halt in Bran ein. Die Ende des 14. Jahrhunderts entstandene Burg spielte für Siebenbürgen eine wichtige militärische und wirtschaftliche Rolle. Mit dem historischen Vlad Țepeș verbindet sie nur wenig, dennoch wurde sie als vermeintliche „Dracula-Burg“ weltberühmt. Später diente sie König Ferdinand und Königin Maria als Sommerresidenz. Nach einem Fotostopp und einer Außenbesichtigung fahren Sie weiter nach Schulerau.

Tag 3: Hirschberg, Miniaturen und Gerhart Hauptmann

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Kronstadt, eine der bedeutendsten historischen Städte Siebenbürgens. Die erstmals als „Corona“ urkundlich erwähnte Stadt entwickelte sich über Jahrhunderte zu einem wichtigen Handelszentrum. Bei einem Rundgang durch die historische Altstadt sehen Sie den großzügigen Rathausplatz und besuchen die Schwarze Kirche, den bedeutendsten gotischen Sakralbau Rumäniens. Zu ihren besonderen Schätzen gehören die große Orgel sowie die wertvolle historische Ausstattung. Anschließend bleibt Zeit für eine individuelle Mittagspause und eigene Entdeckungen in der Altstadt. Am Nachmittag fahren Sie nach Tartlau. Die mächtige Anlage gehört zu den eindrucksvollsten befestigten Kirchen Siebenbürgens. Bei einem Rundgang entdecken Sie die historischen Wehranlagen und die um 1250 errichtete Kirche mit einem der ältesten Altäre Siebenbürgens. Am späten Nachmittag kehren Sie nach Schulerau zurück. Bis zum Abendessen bleibt Zeit für einen Spaziergang oder zur Nutzung des Spa-Bereiches des Hotels.

Tag 4: Fahrt mit der Mocănița und Hermannstadt

Nach dem Frühstück verlassen Sie Schulerau und fahren über Fogarasch in Richtung Hermannstadt. Heute erwartet Sie das erste besondere Bahnerlebnis Ihrer Reise. Mit der kleinen historischen Schmalspurbahn „Mocănița“ fahren Sie durch das reizvolle Harbachtal. Eine private Initiative hat einen Abschnitt der historischen Bahnstrecke zwischen Harbachsdorf und Holzmengen wieder instandgesetzt. Die Fahrt führt durch eine weitgehend ursprüngliche Kulturlandschaft. Einst erstreckte sich das Streckennetz der Harbachtalbahn über rund 64 Kilometer. Am Nachmittag erreichen Sie Hermannstadt und beziehen Ihr 4*-Hotel. Anschließend entdecken Sie die historische Altstadt. Hermannstadt wurde von deutschen Siedlern geprägt, die später als Siebenbürger Sachsen bekannt wurden, und zählt zu den bedeutendsten Kulturstädten Siebenbürgens. Ihr Rundgang führt über den Großen und Kleinen Ring, vorbei an der evangelischen Stadtpfarrkirche und Teilen der historischen Befestigungsanlagen. Anschließend bleibt Zeit für eigene Erkundungen. Zum Abendessen werden im Restaurant „Hermania“ Spezialitäten der siebenbürgisch-sächsischen Küche serviert.

Tag 5: Kirchenburg Birthälm und Schäßburg

Nach dem Frühstück fahren Sie durch die Dörfer Siebenbürgens nach Birthälm. Hier besuchen Sie die mächtige Kirchenburg, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Über mehrere Jahrhunderte war Birthälm Sitz der evangelischen Bischöfe Siebenbürgens. Anschließend Weiterfahrt nach Schäßburg. Die historische Oberstadt mit ihren Türmen, Gassen und Bürgerhäusern gehört zu den bemerkenswertesten erhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen Siebenbürgens und ist bis heute bewohnt. Nach einer individuellen Mittagspause entdecken Sie die historische Stadt bei einem geführten Rundgang.  Am späten Nachmittag Weiterfahrt nach Neumarkt am Mieresch. Zimmerbezug im gebuchten 4*-Hotel.

Tag 6: Neumarkt am Mieresch und Weinprobe in Jelna

Nach dem Frühstück unternehmen Sie zunächst einen Rundgang durch Neumarkt am Mieresch. Zu den markanten Bauwerken gehören das Rathaus, der Kulturpalast mit seinem auffälligen Dachschmuck und die große orthodoxe Kathedrale. Anschließend fahren Sie weiter in Richtung Bistritz. Vor den Toren der Stadt erwartet Sie das Weingut Crama Jelna. Bei einer Weinverkostung lernen Sie drei ausgewählte Weine des Familienbetriebes kennen. Dazu wird ein kleiner Imbiss gereicht. Danach führt die Reise weiter nach Norden in die traditionsreiche Region Maramureș. Am Abend erreichen Sie Oberwischau und beziehen das Hotel Gabriela.

Tag 7: Wassertalbahn und Kloster Bârsana

Heute erwartet Sie einer der besonderen Höhepunkte der Reise: die Fahrt mit der berühmten Wassertalbahn, der „Mocănița“, von Oberwischau ins Wassertal. Die historische Waldbahn ist ein außergewöhnliches technisches Kulturgut. Auf dem Streckennetz verkehren bis heute historische Lokomotiven. In zahlreichen Kurven, über Brücken und durch Tunnel folgt die Schmalspurbahn dem Fluss tief hinein in ein wildromantisches Karpatental. Straßen und größere Siedlungen gibt es hier nicht; die Bahn wurde ab 1932 vor allem für den Holztransport errichtet. Unterwegs besteht an einer Raststation die Möglichkeit, sich zu Mittag zu stärken. Am Nachmittag kehren Sie zum Bahnhof von Oberwischau  zurück. Anschließend führt die Reise durch das landschaftlich reizvolle Iza-Tal. Unterwegs sehen Sie die Holzkirche von Rozavlea sowie die eindrucksvolle Klosteranlage Bârsana.

Tag 8: Klausenburg und Rückreise

Nach dem Frühstück fahren Sie nach Klausenburg und entdecken die lebendige Universitäts- und Kulturstadt bei einer Stadtbesichtigung. Nach einer individuellen Mittagspause bringt Sie der Transfer zum Flughafen, von wo aus Sie über München zurück nach Berlin fliegen.

Reiseleistungen:

• Linienflug Berlin – Wien – Bukarest und Klausenburg – München – Berlin

• Transfer im modernen Reisebus ab Bukarest bis Klausenburg

• 7 Übernachtungen, davon 6 in 4*-Hotels und 1 in 3*-Hotel

• 5 Abendessen als 3-Gänge-Menü im Hotel

• 1 Abendessen als 3-Gänge-Menü inklusive Live-/Folkloremusik im Restaurant „Caru cu Bere“ in Bukarest

• 1 Abendessen als 3-Gänge-Menü im Restaurant „Hermania“ in Hermannstadt

• Fahrt mit der Schmalspurbahn/Wassertalbahn ins Wassertal ab/bis Oberwischau

• Fahrt mit der Mocănița im Harbachtal Harbachsdorf–Holzmengen

• Besichtigung der Rhein-Azuga-Keller und Sektprobe mit kleinen Snacks

• Weingutbesichtigung und Weinprobe in der Crama Jelna mit kleinem Imbiss

• Stadtbesichtigungen in Bukarest, Kronstadt, Hermannstadt, Schäßburg, Neumarkt am Mieresch und Klausenburg

• Besuch der Klosteranlage Bârsana

• Eintritt in Schloss Peleș in Sinaia, Schwarze Kirche in Kronstadt, Kirchenburg Tartlau, Kirchenburg Birthälm, evangelische Stadtpfarrkirche in Hermannstadt, Bergkirche in Schäßburg und Holzkirche in Rozavlea

• deutschsprachige örtliche Reiseleitung ab/ bis Flughafen

• Reisebegleitung ab/bis Berlin

Reisetermin 2027:

25. Mai – 01. Juni

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