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Faszination Ruhrgebiet: Kunst, Natur und Industriekultur
Diese exklusive Tagesspiegel-Themenreise haben wir mit unserem Kooperationspartner Compact Tours zusammengestellt. Reiseveranstalter im Sinne des Gesetzes ist compact tours incentives und incoming GmbH, Rheinsteinstraße 81, 10318 Berlin. Es gelten die AGB des Veranstalters.

Ihre Reiseauswahl:
929 € p.P. im DZ (für Abonnenten)
Nicht-Abonnenten 1.004 € p.P. im DZ (EZ-Zuschlag 75 €)
Faszination Ruhrgebiet
Hämmernde Stahlwerke, glühende Hochöfen, stinkende Kokereien, staubige Zechen, rauchende Schlote, schmutzige Wäsche – das war einmal. In den vergangenen 40 Jahren hat sich die Schwerindustrie vom Ruhrgebiet Schritt für Schritt verabschiedet. Zurückgeblieben sind faszinierende Flächen und Bauwerke, die umgestaltet und einer neuen Nutzung zugeführt wurden. Entstanden ist das neue Ruhrgebiet: eine einzigartige Kultur- und Naturlandschaft, die schier unendliche Möglichkeiten für Aktivitäten und Erholung bietet. Viele „Kathedralen der Arbeit“ stehen heute Besuchern offen und bieten einen Einblick in die Zeit von Kohle und Stahl. Spektakuläre Event-Locations bilden die Kulisse für hochkarätige Veranstaltungen und internationale Filmproduktionen. Großartige Museen locken Kunstfreunde aus aller Welt an. Standort in diesem Jahr ist Duisburg, in dem sich vielfältig scheinbare Gegensätze zu einem aufregenden großstädtischen Gemisch vereinen: Ruhrgebiet und Niederrhein, Industrie und ländliche Idylle, Shoppingmalls und Trinkhallen, Philharmonie und Industriekultur. Tauchen Sie ein in die spannende Geschichte des ehemaligen Industrie-Reviers, entdecken Sie die kulturellen Highlights und erleben Sie die neu entstehende Metropole Ruhr mit ihren vielen Facetten.
Tag 1: Zugfahrt nach Essen
• Stadtführung Essen
Am Vormittag fahren Sie im durchgehenden ICE von Berlin Hbf nach Essen. Nach dem Check-in im Hotel erkunden Sie Essen während einer Stadtführung. Ein 1,5-stündiger Rundgang durch die Essener Innenstadt zeigt, dass die City neben zahlreichen Geschäften noch mehr zu bieten hat: Vom Handelshof über den Hohen Dom mit einem der wertvollsten Kirchenschätze Europas, die Alte Synagoge bis zum Essener Rathaus. Am Abend genießen Sie ein gemeinsames Essen.
Tag 2: Entdeckungstour mit UNESCO-Welterbe & Familie Krupp
• Zeche Zollverein
• Villa Hügel und Gartenstadt Margaretenhöhe
Erstes Ziel der Busrundfahrt ist die Welterbestätte Zeche Zollverein, einst das größte und leistungsstärkste Bergwerk der Welt. Das markante Doppelbock-Fördergerüst über Schacht XII ging 1932 in Betrieb. Die Schachtanlage galt als technisches Meisterwerk, die Architektur von Fritz Schupp und Martin Kremmer ist einzigartig. Nach der Schließung 1986 wurde die Zeche ein Zentrum für Kunst, Kultur und Kreativität. Seit 2001 zählt sie zusammen mit der benachbarten Kokerei zum UNESCO-Welterbe. In einer spannenden, zweistündigen bergbauhistorischen Führung durch die Übertage-Anlagen der Zeche erhalten Sie viele Informationen über die Geschichte des Bergbaus im Ruhrgebiet und die Zeche Zollverein sowie über die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bergleute. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass die Führung nicht barrierefrei ist. Es sind einige Treppen zu steigen. Wir empfehlen bequemes, festes Schuhwerk. Nach einer kleinen Mittagspause auf Zollverein besuchen Sie im Essener Süden zunächst die Villa Hügel, das ehemalige Wohnhaus der Industriellen-Familie Krupp. Von hier aus wurde das Stahlunternehmen bis zum 2. Weltkrieg gelenkt. Außerdem diente die Villa zu Repräsentationszwecken; Kaiser und Könige gingen hier ein und aus. Das Große Haus beeindruckt mit seiner wuchtigen Inneneinrichtung, wertvollen flämischen Wandteppichen und anderen Kunstwerken. Im Kleinen Haus befindet sich die „Historische Ausstellung Krupp“, die einen Blick in die spannende Familien- und Firmengeschichte bietet. Die große Parkanlage um die Villa, oberhalb des Baldeneysees, lädt zu einem Spaziergang ein. Zum Abschluss unternehmen Sie einen geführten Rundgang durch die Gartenstadt Margarethenhöhe, die als bekannteste und schönste Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet gilt. Sie ist nicht auf die Gründung einer Zeche oder Fabrik zurückzuführen ist, sondern wurde von der „Stiftung für Wohnungsfürsorge für minderbemittelte Klassen“ erbaut. Ins Leben gerufen hatte diese Stiftung Margarethe Krupp anlässlich der Hochzeit ihrer Tochter Bertha mit dem Diplomaten Gustav von Bohlen und Halbach. Architekt Georg Metzendorf baute diese „Kleinstadtromantik“ zwischen 1909 und 1933. Nutzen Sie die zentrale Lage des Hotels und essen individuell in einem der zahlreichen Restaurants in der Nähe zu Abend.
Tag 3: Bottrop, Duisburg und Oberhausen
• Haldenauffahrt zum Tetraeder Bottrop
• Landschaftspark Duisburg -Nord
• Gasometer Oberhausen mit Sonderausstellung „Mythos Wald“
Erste Station des heutigen Ausfluges ist der Tetraeder in Bottrop. Dank einer Sondergenehmigung gelangen Sie mit dem Bus auf die Halde. Der Tetraeder ist eine der bekanntesten Landmarken im Ruhrgebiet. Die imposante 50 Meter hohe Stahlkonstruktion thront auf einer Berghalde, die aus Abraummaterial des Bergbaus besteht. Von den drei Aussichtsplattformen des Tetraeders hat man einen grandiosen Blick über die Emscher-Region. Weiter geht es zu einem geführten Rundgang im Landschaftspark Duisburg-Nord. Industriegeschichte, Ökologie, Erholung, Freizeit und Kultur – der Landschaftspark Duisburg-Nord ist ein ganz besonderer Park. Den Mittelpunkt bildet das 1985 stillgelegte Hüttenwerk, dessen Hochofen 5 von den Besuchern bestiegen werden kann. Von oben hat man einen grandiosen Blick über Duisburg und Umgebung. Weitere Attraktionen auf dem 200 Hektar großen Gelände sind der Kletterpark in den alten Erzbunkern, der Tauchgasometer und mehrere ehemalige Werkshallen, die für die unterschiedlichsten Veranstaltungen genutzt werden. Am Wochenende verwandelt bei Einbruch der Dunkelheit die Lichtinszenierung des britischen Künstlers Jonathan Park das Hüttenwerk in ein faszinierendes Lichtspektakel. Nach dem Rundgang bleibt Zeit für eine Mittagspause im Landschaftspark Nord. Am Nachmittag besuchen Sie den Gasometer Oberhausen. Einst war der Gasometer Oberhausen ein Gas-Zwischenspeicher, heute ist er die größte und wohl außergewöhnlichste Ausstellungshalle der Welt. Christo installierte hier 1999 „The Wall“ und 2013 „Big Air Package“, für die Ausstellung „Wind der Hoffnung“ bot der Gasometer 2004 dem Original-Erdumrundungs-Ballon von Bertrand Piccard und Brian Jones den passenden Raum. Grandiose Foto- und Erlebnisausstellungen ziehen seit Jahren hunderttausende Besucher an. Doch auch „leer“ ist die gewaltige Tonne sehr beeindruckend. Ein Panorama-Aufzug führt zur Aussichtsplattform in 117 Metern Höhe. Dort hat der Besucher einen grandiosen Blick auf das westliche Ruhrgebiet. Dem Heulen der Wölfe folgen, einem Braunbären auf die Pelle rücken oder in den Wurzeln eines Riesenbaumes verweilen: Ab dem 20. März 2026 lässt die neue Sonderausstellung „Mythos Wald“ die faszinierende Vielfalt unserer bewaldeten Landschaften und ihrer rätselhaften Bewohner im Gasometer lebendig werden. Anhand von preisgekrönten Bildern, Filmsequenzen und Original-Exponaten bietet „Mythos Wald“ neben dem aufklärerischen Ansatz gleich mehrere spektakuläre Höhepunkte, so etwa die eigens für den Gasometer entwickelte Klang- und Lichtinstallation „Global Sunrise“ von Oceans21. Als Pionier der Medienkunst zeichnet Ars Electronica Solutions aus Österreich auch bei der neuen Ausstellung wieder für den dramaturgischen Glanzpunkt verantwortlich. Mit „Der Baum“ bietet sich den Besuchern auf der oberen Etage ein einmaliger Blick aus dem optisch gestalteten Wurzelwerk in die 40 Meter hoch in den Himmel des Gasometers aufsteigende abstrakte Baumkrone. Zum Abschluss des Tages steht in Oberhausen noch ein kurzer Besuch in der St. Antony-Hütte, die als die Geburtsstätte der Ruhrindustrie gilt, auf dem Programm. 1758 floss hier erstmals im Ruhrgebiet Roheisen. Heute erzählt sie vom spannenden Beginn der Eisen- und Stahlindustrie, von bedeutenden Innovationen und vom harten Leben der Menschen, die dort arbeiteten. Auch an diesem Abend ist es Ihre individuelle Entscheidung, wo Sie zum Abendessen einkehren möchten.
Tag 4: Museum Folkwang und Rückfahrt
• Museumsbesuch
• Rückreise nach Berlin
Zum Abschluss Ihrer Reise ins Ruhrgebiet erleben Sie noch ein Kunst-Highlight: Sie besuchen das Museum Folkwang und erhalten hier eine Führung durch die Sammlung. Das Essener Museum Folkwang ist eines der renommiertesten deutschen Kunstmuseen. 1902 von Karl Ernst Osthaus in Hagen gegründet, wurde es schnell zum wegweisenden Haus für Kunst des 19. Und 20. Jahrhunderts. Zur ständigen Sammlung gehören Meisterwerke von Renoir, Monet, Van Gogh, Gauguin, Matisse, Dalí, Kandinsky und Klee. 2010 erhielt das Museum einen imposanten Neubau des britischen Star-Architekten David Chipperfield. Große Sonderausstellungen ziehen immer wieder Kunstfreunde aus ganz Europa an. Gegen 13.00 Uhr bringt Sie der Bus zum Essener Hauptbahnhof, wo Ihre Heimreise mit der Bahn beginnt.
Reiseleistungen:
• Bahnreise 2. Klasse im ICE ab/bis Berlin inkl. Platzreservierung (Berlin-Essen und zurück)
• 3 Übernachtungen inkl. Frühstück im 4* Ramada by Wyndham Essen
• 1 gemeinsames Abendessen am Anreisetag
• 90 min. Stadtführung durch Essen (zu Fuß)
• lokale Reiseleitung in und um Essen
• zweistündige Führung Zeche Zollverein
• Eintritt und 1 Std. Führung Villa Hügel
• Besuch Gartenstadt Margarethenhöhe
• Besuch des Tetraeders in Bottrop inkl. Sondergenehmigung zur Befahrung der Halde
• Führung und Aufenthalt im Landschaftspark Duisburg-Nord
• Eintritt Gasometer Oberhausen
• Besuch der Sonderausstellung „Mythos Wald“
• Eintritt St. Antony-Hütte (ohne Führung)
• Eintritt und Führung durch die Sammlung des Museums Folkwang
• compact tours Reisebegleitung ab/bis Berlin
Reisetermin 2026:
18. – 21. Juni
Persönliche Beratung und Anmeldung:
Telefon (030) 29 02 11 63 24
Ihre Buchungshotline: (030) 29 02 11 63 24
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